Gesunde Fette – warum sie so wichtig sind

Noch nie gab es so viele übergewichtige Menschen wie in der heutigen Zeit – das sollte uns zu denken geben. Aber warum? Es gibt doch so gut wie jedes Lebensmittel in einer Light-Version und „light“ ist gesund und davon nimmt man doch nicht zu! Doch das tut man und zwar auf eine ganz ungesunde Art und Weise, denn dem Körper fehlen die „gesunden Fette“ um zu funktionieren und ein gutes Immunsystem aufzubauen. Auch die Organe benötigen unbedingt – natürlich in Maßen – diese Fette um ihre Dienste leisten zu können.Shotshop_seg-glm

Wozu benötigt der Körper gesunde Fette:

    1. sie sind für die Funktion von Hormonen und Enzymen unerlässlich
    2. sie sorgen für ein natürliches Sättigungsgefühl
    3. sie bilden die am stärksten konzentrierte Speicherungsform von Energie
    4. sie verringern Schwankungen im Blutzuckerspiegel
    5. das Gehirn ist auf hochwertige Fette angewiesen uvm.
    6. sie sind zur Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K erforderlich

Die gesunden Fette werden während dem Herstellungsprozesses sehr schonend und bewahrend behandelt. Das Entsteinen und Pressen der Kerne geschieht manuell. Zu keiner Zeit wird das Öl Temperaturen ausgesetzt, die den empfindlichen Inhaltsstoffen schaden – es wird kalt gepresst. Nur so bleibt die vorhandene Nährstoffdichte der Fette erhalten.

Man kann es auch ganz einfach sagen: Sonnenblumenöl muss nach Sonnenblumenkernen riechen, Sesamöl nach Sesamsamen, Kokosöl nach Kokosnuss, Olivenöl nach Oliven, Palmenöl nach den roten Palmenfrüchten etc. Nur ein kalt gepresstes Öl aus erster Pressung, mild duftend und unerhitzt unterstützt den Körper und leistet so einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit und Vitalität.

Was sind ungesunde Fette? Industriell hergestellte Fette werden in massiver Form ver- und bearbeitet, damit sie möglichst billig, geruchlos uns mit einer maximalen Haltbarkeit angeboten werden können. Die Nüsse und Kerne werden unter Zuhilfenahme chemischer Lösungsmittel gepresst. Diese Vorgehensweise garantiert höchstmögliche Erträge. Dann wird dieses Öl entwachst, mit aggressiven, stark basischen Stoffen raffiniert und gebleicht.Bei Temperaturen bis zu 270°C wird die Geruchsintensität minimiert, chemische Konservierungsstoffe werden zugegeben, das Öl wir entschäumt und anschließend gehärtet. Was nach einem derartigen Bearbeitungsprozess vom Öl noch übrig bleibt, ist für den Körper nicht nur absolut wertlos, sondern auch äußerst schädlich.

Deshalb sollte man folgende Fette meiden:

  • alle gehärteten oder teilweise gehärteten Fette
  • alle raffinierten Öle
  • alle geruchlosen Öle und Fette
  • alle erhitzen Öle, die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind
  • alle überhitzen Fette
  • ranzige Fette
  • Margarine
  • alle Öle in Plastikflaschen
  • Transfette

(Quelle:ZentrumDerGesundheit)

Und für alle die jetzt ein paar „gesunde“ Idee benötigen, gibt es hier ein paar Anregungen – lasst es Euch schmecken:

Gefüllte Zucchini mit Putenragout, Tomaten, Oliven und Oregano

Zutaten für 4 Personen

  • 4   kleine Zucchini (à ca. 225 g)
  •     Salz
  • 1   Zwiebel
  • 1-2   Knoblauchzehen
  • 700 g   Putenschnitzel
  • 250 g   Kirschtomaten
  • 2 EL   Olivenöl
  • 1 TL   getrockneter Majoran
  • 100 g   kleine schwarze Oliven
  •     Pfeffer
  • 250 ml   Gemüsebrühe (Instant)
  • 100 g   Schlagsahne
  • 1/2-1 EL   heller Soßenbinder
  • 1 Glas (400 ml)  Gemüsefond
  • 75 g   geriebener Goudakäse
  •     Majoran

Zubereitungszeit: 50Minuten

  • Zucchini waschen, längs halbieren, Zucchini mit einem Teelöffel entkernen. Zucchinihälften in einen weiten Topf mit kochendem Salzwasser geben, aufkochen und 2-3 Minuten garen. Anschließend vorsichtig aus dem Wasser heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Fleisch waschen, trocken tupfen und in kleine Würfel schneiden. Kirschtomaten waschen und halbieren. Öl in einer Pfanne erhitzen, Fleisch darin unter Wenden kräftig anbraten, Zwiebel, Knoblauch und Majoran zufügen und kurz andünsten, Tomaten und Oliven unterheben.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Brühe und Sahne ablöschen, aufkochen, Soßenbinder einrühren, nochmals kurz aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gemüsefond aufkochen. Zucchinihälften auf die Fettpfanne des Backofens setzen, Putenragout darin verteilen.
  • Kochenden Fond angießen. Gefüllte Zucchinihälften mit Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) ca. 15 Minuten überbacken. Aus dem Ofen nehmen, mit Majoran garnieren (Quelle: lecker.de)

 

 

Tomaten-Oliven-Paste auf Baguette

Zutaten für 6 Personen

  • 1   mittelgroße Zwiebel (ca. 60 g)
  • 2   Knoblauchzehen
  • 50 g   schwarze und grüne Oliven ohne Stein
  • 1 EL   Öl
  • 1 Packung (500 g)  stückige Tomaten
  •     Salz
  •     Pfeffer
  • 30 g   Butter
  • 12 Scheiben   Baguette-Brot
  • 6 Scheiben (à 25 g)  französischer Schnittkäse
  •  Scheiben (à 20 g)  Rohmilch-Camembert

Zubereitungszeit: 40 Minuten

  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Oliven in Scheiben schneiden.
  • Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin ca. 3 Minuten dünsten. Oliven zufügen und kurz mitbraten. Tomaten zufügen und aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Bei schwacher Hitze 20-25 Minuten unter gelegentlichem Rühren einkochen. Etwas abkühlen lassen.
  • Die Hälfte der Butter in einer Pfanne erhitzen und die Baguettescheiben darin von beiden Seiten goldbraun rösten. Restliche Butter zwischendurch zufügen und schmelzen lassen.
  • Baguettescheiben mit der Tomaten-Oliven-Paste bestreichen und in ein Raclette-Pfännchen legen. Mit je einer Scheibe Käse belegen und überbacken

 

 

 

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