Kokosöl – kompakte Gesundheit

Natürlich liegt es in der Natur des Menschen, dass er bei sog. Wundermitteln die gegen alles und jeden helfen können erst einmal skeptisch ist. So ging es mir z.B. mit dem „Allroundtalent“ Kokosöl, dass seit einiger Zeit überall auftaucht. Egal ob für Mensch, Hund, Katze oder Maus – Krankheit, Prävention oder Wellness: Kokosöl hilft.

Gut – irgendetwas wird schon dran sein – gut riechen tut es, und wenn man wirklich nur so wenig benötigt, wie überall angegeben, dann ist auch der Preis in Ordnung. Allerdings sollte man sich hier wirklich für ein natives Öl in Bio-Qualität entscheiden, denn auch hier hat man den besten Erfolg wenn nur das drin ist, was benötigt wird : reines Kokosöl.

Was ich ganz interessant finde ist, das sogar die Wissenschaft anfängt sich für das Kokos zu interessieren. Langzeitstudien sind es natürlich noch nicht, aber das ein oder andere Ergebnis ist ganz interessant und logisch nachzuverfolgen.

Hier z.B. findet ihr z.B. den Link zu der Studie „Im Kokosöl enthaltene Mittel- und langkettige Triglyzeride beeinflussen den Fettstoffwechsel maßgeblich“  . Wer sich für weitere Studien interessiert, sollte einfach ein bisschen durch die Seite stöbern – hier gibt es so einiges zu entdecken (www.kokosoel.info) .

Außer dass das Öl im Wellnessbereich jede Menge Einsätze finden, für die es wunderbare Anleitung und Hinweise zu finden gibt:

http://www.kokosoel.info/fuer-die-haut.html
http://www.kokosoel.info/fuer-die-haare.html
http://www.kokosoel.info/fuers-gesicht.html

interessiert es mich in erster Linie wegen seiner Möglichkeiten in der Medizin bzw. vor allem in der Prävention. Auch dieser Bereich ist auf der o.g. Website unabhängig und ausführlich beschrieben.

coconut oil and fresh coconuts

Die mittel- und langkettigen im Kokosöl enthaltenen, gesättigten und ungesättigten Fettsäuren helfen nicht nur, Fett-Depots im Körper zu reduzieren, sondern den Fettstoffwechsel zu modulieren. Sie werden während des Verdauungsprozesses rascher verstoffwechselt und gelangen über die Pfortader direkt zur Leber – das unterstützt die Therapie einiger Darmerkrankungen. Der Energiegehalt von Mittelkettigen Triglyzeriden liegt zudem um 10% niedriger als der anderer Speisefette. Damit steigt der körpereigene Energieverbrauch zur Produktion von Körperwärme (Thermogenese) und unterstützt so eine Diät. Eine Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung weist auf die Vorteile, Grenzen und Besonderheiten beispielsweise von Kokosöl in diesem Zusammenhang hin.
Kokosöl enthält neben zahlreichen verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen auch antimikrobielle und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe und ist daher perfekt für die Pflege der menschlichen Haut geeignet. Ob Akne, Neurodermitis oder Schuppenflechte – bei Hautkrankheiten aller Art ist eine Kokosöl-Anwendung das Mittel der Wahl. Die wertvollen Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass die Haut viel Feuchtigkeit bekommt und kleinere Entzündungen etc. schnell abheilen können. Die Haut wird wieder geschmeidiger, der Ausbruch neuer Krankheitsherde kann gestoppt werden und bereits bestehende Krankheitsbilder bilden sich schnell zurück. Die Anwendung bei Hautkrankheiten gleicht der bereits im Abschnitt „Hautpflege“ beschriebenen. Um die Haut auch von innen zu unterstützen, kann der Betroffene zusätzlich Kokosöl einnehmen (in geringer Dosierung – ca. einen TL pro Tag)
Eine der wunderbaren Eigenschaften des Kokosöls ist, dass man es auch innerlich gegen fast alle Beschwerden einnehmen kann. Die wertvollen Antioxidantien schützen vor fast allen Arten von Immunerkrankungen, so hat die gefürchtete Erkältung oder gar Grippe im Herbst und Winter keine Chance. Bereits ein Teelöffel täglich genügt, um den Körper nachhaltig zu stärken.
Und wer das Öl nicht pur zu sich nehmen möchte, für den habe ich hier noch ein sehr leckeres Rezept:
Kokos-Amaranth-Plätzchen
Zutaten
80 g Öl, (Kokosöl)
50 g Rohrzucker, (Urzucker)
25 g Süßstoff, (Sukrin+)
1 Ei(er)
125 g Dinkel, (frisch gemahlen und gesiebt)
1/2 TL Backpulver
1 Prise(n) Salz
100 g Kokosraspel
15 g Amarant – Poffies
Zubereitung
Kokosöl, Ei und Zucker verrühren und dann die trockenen Zutaten unterkneten. Ergibt eher einen festen Teig, den man gut mit den Händen zu kleinen, ca. 2 cm großen Gugeln formen kann. Diese Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und etwas flach drücken. Im vorgeheizten Backofen auf 175 Grad Umluft 15 Min. backen und dann abkühlen lassen.

Eine kleine Anmerkung in eigener Sache habe ich noch für alle Hunde- oder Katzenbesitzer: Das Öl wirkt auch wunderbar gegen Zecken, Flöhe, Milben etc. Ich habe es im letzten Jahr das erste mal bei meinem Hund ausprobiert und kann es wirklich von ganzem Herzen empfehlen (die Kinder wurden übrigens gleich mit eingerieben und sind mit sehr wenig Mückenstichen und ohne Zecken durch den Sommer gekommen 😉 ). Hier findet ihr eine gute Zusammenfassung .

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