Achtsamkeit und Elterndasein – muss sich das ausschließen?

Da ich selbst Mutter von zwei elfjährigen Zwillingsmädchen bin, weiß ich zum einen sehr gut was es heißt Mutter zu sein und zum anderen ergeben sich durch die Schulzeit automatisch diverse Kontakte zu Eltern die ähnliches durchmachen und die ab und zu eine kleine Aufmunterung und extra Umarmung brauchen…;-)

Aus aktuellem Anlass möchte ich heute doch noch einen kleinen zweiten Artikel auf meinem Blog veröffentlichen. Nein liebe Mütter – Achtsam sein und leben heißt nicht weltfremd leben. Es heißt einfach nur, dass ich in den Momenten die mir mit meinen Kindern gegeben werden, aufmerksam bin und bei mir bleibe. Es bedeutet einfach nur ganz wertfrei den Augenblick wahrzunehmen. Und es entschleunigt…jeden Tag an dem ich es praktiziere ein bisschen mehr.

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Die Religionslehrerin Vreni Merz schreibt es in ihrem Buch „Wie gut der Apfel schmeckt…“ besonders passend: Unser Leben findet nun mal nicht außerhalb des Alltags statt und es beginnt nicht wenn die Kinder im Bett liegen und die die Küche sauber ist. Das tägliche Einerlei macht den Großteil des Lebens aus.

Als meine Kinder damals drei Jahre alt waren und ich das Gefühl hatte wie der Road-Runner von Walt Disney durch mein Leben zu rasen hat mir eine Liebe Freundin das Buch „Der kleine buddhistische Erziehungsberater“ von Sarah Napthali geschenkt. Bis heute nehm ich es immer wieder in die Hand. Es hat mir geholfen ein ganzes Stück weit gelassener zu werden, viele Dinge nicht ganz so ernst zu nehmen und ein bisschen geduldiger mit meinen Kindern umzugehen – auch wenn es mir manchmal sehr schwer fällt.

Fünf Jahre später ist übrigens ein weiteres Buch von Sarah Naphtali erschienen: „Der kleine buddhistische Elternratgeber: Entspannt durch die ersten Schuljahre.“ Auch dieses Buch ist wunderbar geschrieben und man findet sich nur allzu gut in der ein oder anderen beschriebenen Situation wieder.

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In diesem Sinne: auf in einen neuen Nachmittag, an dem uns die Kinder bestimmt wieder jede Menge Herausforderungen aus der Schule mit nach Hause bringen werden 😉

3 Antworten auf “Achtsamkeit und Elterndasein – muss sich das ausschließen?”

    1. Danke 4 your following 🙂 Daniela! Wir sind ganz freudig über diesen blogbeitrag und rebloggen gleich.

      Achtsamkeit und Elternsein bedingt sich unserer Meinung sogar! Danke Daniela für diesen feinen blog Artikel. Wir erleben sogar eine Erleichterung im ElternDAsein durch Achtsamkeit. Halt ein weites Übungsfeld 🙂

      Liebe Grüße aus dem Naturpark Südsteiermark
      Sandra und die annasgardencommunity

      ps: Grüße an die Nachbarfamilie toe 🙂

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      1. Schön, das Euch der Beitrag gefällt. Übungsfelder bekomme wir durch die Kids ja jeden Tag…auf gehts 😉

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