Mit Echinacea das Immunsystem stärken und Erkältungen vorbeugen

Unter den indigenen Völkern galt der Sonnenhut für lange Zeit als bewährtes Heilmittel. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein findiger Deutscher auf die Heilpflanze aufmerksam. Er verkaufte ein Gebräu der Pflanze als „Meyers Blutreiniger“ – mit großem Erfolg. Später wurde Echinacea auch in Europa bekannt. Die Sonnenhut-Gewächse – insbesondere Echinacea purpurea sowie Echinacea angustifolia – sollen sich positiv auf das Immunsystem auswirken. In Laborversuchen konnten Wissenschaftler zeigen, dass die Alkamide mit Immunzellen wechselwirken.

Die Einnahme von Echinacea kann in Form von Tropfen oder Tabletten erfolgen und sollte zeitgleich mit den ersten Anzeichen einer Erkältung beginnen. Wer die Heilpflanze präventiv einnehmen möchte sollte dies jedoch nicht länger als acht Wochen tun.

In der Homöopathie wird Echinacea ebenfalls sehr erfolgreich eingesetzt.

Anwendungsgebiet

Beschwerden/Symptome
Drüsen
Geschwollene Lymphknoten und entzündete Lymphgefäße durch Eiter im Blut, auch im Falle einer Blutvergiftung. Bei entzündeten Brustdrüsen.

Erkältung/ Grippe/ fieberhafter Infekt
Bei akuten Atemwegsentzündungen, fieberhaften Infekten, Schnupfen und Husten.

Fieber
Von Schüttelfrost begleitetes Fieber mit Schwitzen in der oberen Körperhälfte, das durch bakterielle Infektionen entsteht, auch bei Kindbettfieber.

Hautausschlag/ Ekzem, trocken und/ oder feucht
Zur Behandlung von blasigen Hautausschlägen mit Eiterbildung. Bei Lippen- und Genitalherpes sowie bei Herpes zoster (Gürtelrose). Auch bei schlecht heilender Haut bei Diabetes, nach Verletzungen, Verbrennungen oder Tierbissen, bei Bildung von Eiterbeulen (Furunkel, Karbunkel) und Abszessen, bei nicht heilenden Unterschenkelgeschwüren (Ulcus cruris) und Wundrose. Die Haut reagiert sehr gereizt auf Insektenstiche, Schlangenbisse und Pflanzengifte.

Herbstdepression
Infektanfälligkeit, Durchfall, Fieber, Müdigkeit D6, drei- bis fünfmal täglich, bei akutem Bedarf im Stundenrhythmus

Müdigkeit
Allgemeine Müdigkeit, Schwächegefühl und Abmagerung durch ein geschwächtes Immunsystem.

Echinacea Dosierung
Zur Eindämmung einer anfänglichen Infektion kann Echinacea D2 oder D4 bis zu fünfmal täglich mit fünf Globuli gereicht werden. Kinder erhalten drei Kügelchen in der Potenz D12 oder einmal täglich eine Gabe mit drei Globuli D30. Eine umfangreiche Konstitutionstherapie, welche individuelle Potenzen, Dosierungen und Einnahmedauer festlegt, sollte am besten in Zusammenarbeit mit einem Homöopathen erarbeitet werden.

Nebenwirkungen von Echinacea
In Einzelfällen wurden in Niedrigpotenzen (bis D12) Hautreaktionen (Juckreiz, Ausschlag) beobachtet. Patienten mit einer systemischen Erkrankung wie HIV / AIDS, Multiple Sklerose, Tuberkulose, Leukämie und Kollagenosen werden nicht mit der Urtinkur bzw. Verdünnungen bis D2 therapiert. Die Gabe von Echinacea während einer Chemotherapie ist mit dem behandelnden Arzt abzustimmen. Bei einer Allergie gegen Korbblütler sollten Potenzen unter D12 generell vermieden werden.(Absatz Anwendungsgebiet bis Ende: http://www.apotheke-homoeopathie.de/mittel/echinacea)

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