Warum die Sonne so wichtig für uns ist

Kaum ist sie da, ist vielen Menschen sofort anzusehen, dass es ihnen gut geht. Nicht das die Welt um uns herum gleich viel schöner und die Farben viel intensiver aussehen..die ersten Sonnenstrahlen auf der Haut fühlen sich einfach wunderbar an und die Laune ist auch gleich viel besser.

Das alleine bewirkt die Sonne und deshalb sollten wir jede Gelegenheit nutzen, um rauzukommen und Sonnenstrahlen zu tanken…selbst wenn es nur ein paar ganz kleine sind 😉

Was bewirkt die Sonne?

Der Schlüssel dafür, dass uns die Sonne so beflügelt, ist ein winzig kleines Organ in unserem Gehirn, die Zirbeldrüse. Sie steuert die Hormonproduktion, die wiederum über unsere Stimmung entscheidet. Ist es grau in grau, gar dunkel überwiegt das Hormon Melatonin. Es steuert unseren Schlafrhythmus. Ist viel von ihm vorhanden, werden Kreislauf, Verdauung und Bewegungsapparat immer träger, wir werden erst müde, dann schläfrig.

Ein Übermaß an Melatonin – zum Beispiel in langen dunklen Winterzeiten – kann zu Dauermüdigkeit, Abgespanntheit, Kopfschmerzen, Migräne bis hin zu Depressionen führen – dem so genannten Winter-Blues.
Doch helles Tageslicht, Sonnenschein entzündet ein wahres Feuerwerk. Das Serotonin gewinnt die Überhand, es ist das Gute-Laune-Hormon. Wenn die Sonne auf nackte Haut scheint, bildet der Körper auch Vitamin D und körpereigene Opiate, wir bekommen einen – positiven – Drogenrausch. Ein Übriges tun die längeren Aufenthalte im Freien – die frische Luft lässt uns aufblühen.

Ist die Sonne ungefährlich?

Leider nicht – denn sie kann der Sonne durch Sonnenbrand schwere Schäden hinzufügen, bis hin zum Hautkrebs. Doch mit wenigen Tricks können Sie sich davor schützen:

– Gewöhnen Sie Ihre Haut an Sonnenbestrahlung.
– Meiden Sie intensive Mittagssonne (11 bis 15 Uhr) – auch schon jetzt im Frühling.
– Cremen Sie alle unbedeckten Körperpartien ausreichend mit Sonnenschutzmittel einer geeigneten Lichtschutzklasse ein.
– Achten Sie bei Sonnenschutzmittel auf ein ausgewogenes UVB- und UVA-Schutz-Verhältnis.
– Auch ohne Sonnenbrand kann die UV-Strahlung Ihrer Haut schaden.

Was bedeutet uns die Sonne?

Ohne die Sonne gäbe es uns nicht und überhaupt kein Leben auf der Erde. Das ist den Menschen schon seit Alters her bewusst. Viele auch frühe Kulturen verehrten den Himmelskörper als Gottheit. Mit seiner täglichen und jährlichen Wiederkehr waren zahlreiche Rituale verbunden. Im antiken Griechenland wurde der Sonnengott Helios verehrt, der täglich mit seinem Sonnenwagen über das Firmament fuhr. Der römische Sonnengott hieß Sol, ebenso wie die Sonnengöttin in der nordischen Mythologie.

Doch schon sehr früh beschäftigten sich die Menschen auch mit der praktischen Bedeutung der Sonne. Die Beobachtung ihrer Bahn, ihres Auf- und Untergangs, die Zeitpunkte von Tag- und Nachtgleiche waren die Voraussetzung für die Erstellung von Kalendern. Aber auch der günstigste Zeitpunkt für Aussaat und Ernte, das Eintreffen des Nilhochwassers im alten Ägypten oder die Zeit der für die Seefahrt gefährlichen Herbststürme ließen sich mit Hilfe des Sonnenstandes vorhersagen.

Lange galt die Erde als Mittelpunkt des Universums, um den unter anderem die Sonne kreist. Erst Galileo Galilei rückte die Sonne in den Mittelpunkt – jedenfalls unseres Sonnensystems. Heute weiß man, dass auch sie nur einer unter Abermilliarden Sternen ist. (Textauszüge Münchner Abendzeitung)

In diesem Sinne: Raus an die frische Luft…hier in Berlin scheint zumindest noch die Sonne 😉

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