Migräne mit Ayurveda bekämpfen

Wie ich gestern wieder ganz aktuell mitbekommen habe, gibt es leider doch immer mehr Menschen, die an Migräne leiden und die dadurch viel ihrer Lebensqualität einbüßen müssen.

Da ich bereits mehrer Menschen kennengelernt und beraten habe, die mit einer Unterstützung durch Ayurvedische Behandlungen weit aus besser mit den Schmerzatacken umgehen konnten und nach und nach immer seltener damit zu kämpfen hatten, möchte ich hier gerne noch einmal einen Text aus der Klinik für Traditionelle Indische Medizin (TIM) an den Kliniken Essen-Mitte weitergeben, der die Möglichkeiten die es hier gibt, sehr gut zusammenfässt.

In diesem Sinne: Für einen guten Freund – es sind nicht nur die Kohlehydrate 😉

Das Krankheitsbild „Migräne“ wird in vielen Fällen durch starken psychischen Stress ausgelöst, oft ist es chronisch verankert. Ein hektischer Lebensstil, ungesunde Essgewohnheiten oder Lebensumstände können hierfür verantwortlich sein. Migräne tritt oftmals in Schmerzwellen auf, die durch externe Faktoren wie Wetterumschwünge oder helle Lichtimpulse ausgelöst werden. Oftmals ist Migräne erblich bedingt – vier von fünf Migräne-Patienten haben Familienmitglieder, die ebenfalls unter dem Krankheitsbild leiden. Ist ein Elternteil Migräne-Patient liegt das Risiko für das Kind ebenfalls an Migräne zu erkranken, bei 50 Prozent. In der Ayurveda wird Migräne als „Shira shoola“ beschrieben.

Symptome: So äußert sich eine Migräne
Zumeist treten verschiedene Symptome einer Migräne gehäuft auf. Dazu gehört ein pochender Kopfschmerz, der oft als dumpfer Schmerz beginnt und sich zu einem klopfenden Schmerzen entwickelt. Dieser Schmerz kann sich von der einen Seite des Kopfes zur anderen verschieben, sich im vorderen Teil des Kopfes befinden oder zugleich den gesamten Kopfbereich befallen. Begleitet wird der Kopfschmerz von Übelkeit, Brechreiz und Magen- sowie Unterleibsschmerzen. Während einer Migräne-Welle reagieren die Patienten überempfindlich auf Licht, Geräusche und Düfte, fühlen sich erschöpft, leiden an Schwindelanfällen und eingeschränkter Sehfähigkeit. Auch Fieber kann eine Begleiterscheinung von Migräne sein. In der ayurvedischen Medizin gibt es zahlreiche Methoden, um Migräne effektiv und langfristig zu bekämpfen.

Wie Ayurveda gegen Migräne helfen kann
Die ayurvedische Behandlung von Migräne folgt einer anderen Herangehensweise als die klassische Medizin. Grundlegend für den Erfolg der Behandlung ist, dass die Therapie individuell auf den Patienten abgestimmt wird. Zu den Therapiemethoden gehören innere sowie äußerliche Anwendungen und das traditionelle Panchakarma, der innere Reinigungsprozess. An den Kliniken Essen-Mitte erfolgt vor Therapie-Beginn zunächst eine intensive Beratung. So können unsere Ärzte gewährleisten, dass Sie die richtige Behandlung erhalten.

Wird die Migräne nicht als chronisch eingestuft, wird sie auf der Grundlage von pflanzlichen Präparaten behandelt, die speziell auf den Kopfbereich einwirken. Bei chronischen Beschwerden sind insbesondere externe Behandlungen und das Panchakarma erfolgsversprechend. Verschiedene pflanzliche Öle – aufgetragen auf die Stirn – sorgen dabei für eine unmittelbare Linderung. Sie normalisieren die Aktivitäten der Nervenzellen und regulieren den Blutfluss zum Kopf.
Gesunde Ernährungsgewohnheiten sind für den Therapieerfolg unerlässlich

Für eine ganzheitliche Linderung der Beschwerden spielen gesundeEssgewohnheiten eine bedeutende Rolle. Empfehlenswert sind Lebensmittel, die das Vata stärken, so zum Beispiel natürliche Lebensmittel ohne viele Zusatzstoffe. Zudem sollten über den Tag verteilt viele kleinere Mahlzeiten statt wenige große aufgenommen werden. Innerhalb des Behandlungsverlaufes erhalten Sie von unserem speziell geschulten Personal Tipps und Hilfen, wie Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten gesund gestalten.
Entspannung fördern, stressige Aktivitäten meiden

Die Erfahrung der ayurvedischen Lehre hat gezeigt, dass ein dem Krankheitsbild angepasstes Verhalten helfen kann, die Intensität der Migräne-Attacken abzuschwächen. Dabei muss jeder Patient die für sich beste Möglichkeiten finden, Körper und Geist zu entspannen – sei es Musikhören, Yoga, Meditation oder andere entspannungsfördernde Maßnahmen.

– Namaste –

Buddha

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