Petersilie – nur „Deko“ ?

„Mama, daß ist doch nur auf dem Teller, damit es schön aussieht, oooooder?“

Ganz klare Antwort: „NEIN 🙂 …die Petersilie liegt nicht nur auf dem Teller weil es schön aussieht. Die Petersilie ist dazu da, dass sie gegessen wird und es Dir gut geht.“

Diese Diskussion mit meiner Tochter bringt mich dazu, doch noch einmal genauer und intensiver über das kleine, krisselige, grüne Naturwunder zu schreiben, denn sie ist viel mehr als nur „Deko“ 😉

Petersilie glänzt mit einer so ungewöhnlichen Fülle an Vitalstoffen und Spurenelementen, dass sie es ganz leicht mit einem Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen kann. Petersilie hat sogar zwei entscheidende Vorteile zu bieten: Im Gegensatz zu Vitamin- und Mineralstoffpräparaten ist sie wirklich vollkommen natürlich und außerdem kostet sie nur den Bruchteil vieler Nahrungsergänzungsmittel.

Petersilie reinigt das Blut und lässt Mundgeruch verschwinden. Petersilie ist reich an Chlorophyll. Damit kann sie unser Blut reinigen, neues Blut bilden sowie Leber und Nieren bei der Entgiftung unterstützen. Chlorophyll ist gemeinsam mit den ätherischen Ölen der Petersilie außerdem für die geruchsbindenden Eigenschaften der kleinen Gewürzpflanze verantwortlich. Wer nämlich regelmäßig Petersilie kaut, der erfreut seine Mitmenschen mit frischem Körper- und Mundgeruch.

Petersilie – Vitalstoffe satt
Fast die ganze Bandbreite an Vitaminen ist in der Petersilie zu finden: Vitamin A, die Vitamine B1 bis B6, Vitamin C, Beta Carotine, Folsäure, Vitamin K und neuerdings ist sogar Vitamin B12 als Bestandteil von Petersilie im Gespräch. Petersilie ist außerdem eine fantastische Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie liefert Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Mangan, Kalium und Schwefel – und all das in bester organischer, also leicht verwertbarer Qualität.

Petersilie – Lebensmittel, Gewürzkraut oder vielleicht doch eher Medizin?
Mit diesem Fundus an hochwertigsten Vitalstoffen ist es für die Petersilie ein Leichtes, unserem Organismus bei vielen verschiedenen Problemchen unter die Arme zu greifen. Sie hilft bei Sodbrennen und Aufstoßen, steigert das Leistungsvermögen, bekämpft Erschöpfungszustände, stärkt das Herz, löst Cholesterin in den Venen auf, unterstützt die Nebennieren, härtet die Zähne, baut Knochen auf, beugt Geburtsfehlern vor, verbessert die Nährstoffaufnahme, beseitigt das Völlegefühl im Magen, reduziert Entzündungen, motiviert die körpereigenen Abwehrkräfte und reguliert das Hormonsystem.

Petersilie beugt Nieren- und Blasensteinen vor
In der Pflanzenheilkunde wird Petersilie traditionell als sog. Aquaretikum zur allgemeinen Aufmunterung von Nieren, Blase und den Harnwegen eingesetzt. Ein Aquaretikum ist eine Heilpflanze, die zur Durchspülungstherapie eingesetzt werden kann, weil sie – während gleichzeitig viel Wasser oder Kräutertee getrunken wird – die Urinausscheidung fördert. Gleichzeitig werden Krankheitserreger aus dem Körper gespült, und auch das Wachstum von Nieren- und Blasensteinen wird gehemmt. Synthetische Medikamente, die bei Problemen im Nieren-Blasen-Bereich normalerweise eingesetzt werden, entziehen dem Körper auch dann Wasser, wenn kaum etwas getrunken wird. Mit dem Wasser werden außerdem wichtige Mineralien wie Kalium aus dem Körper geschwemmt, so dass damit der Wasser- und Mineralienhaushalt in extreme Disharmonie geraten kann.
Petersilie hingegen ist von allen geläufigen Lebensmitteln sogar dasjenige mit dem höchsten Kaliumgehalt. Petersilie befreit also den Körper von Schlacken und überflüssigen Stoffen, die andernfalls in Form von Steinen in den Organen gespeichert und früher oder später Beschwerden verursachen würden und versorgt den Organismus gleichzeitig mit wertvollen Mineralien.
Bei schwerwiegenden Nierenfunktionsstörungen jedoch ist oft eine kaliumarme Diät erforderlich. In solchen Extremfällen muss Petersilie leider gemieden werden.

Petersilie schützt die Lungen vor krebserregenden Substanzen
Petersilie wäre ohne ätherische Öle nicht annähernd so aromatisch wie wir sie kennen und schätzen. Diese ätherischen Öle verleihen der Pflanze jedoch nicht nur ihr charakteristisches Aroma, sondern auch eine ganz besondere Fähigkeit.
Gelangen krebserregende Stoffe nämlich über die Luft in die Lungen (z. B. Substanzen aus Zigarettenqualm oder dem Rauch von Holzkohle), dann werden sie von den ätherischen Ölen der Petersilie neutralisiert. Dieser Effekt könnte der Grund dafür sein, dass Petersilie zur Vorbeugung von Lungenkrebs empfohlen wird.
(Text Petersilie: http://www.zentrum-der-gesundheit.de)

Also: Lasst es Euch schmecken!!!

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